Beiträge von SirDee

    Ach , an alle E-Auto-Interessierten. Also Italien ist da eher nicht so geil , was meine Beobachtungen auf der Reise angeht. Es deckt sich mit dem Video eines Auto-Reporters, der eine lange, lange Schlange vor einer der wenigen Schnelladestationen am Gardasee videografiert hat.


    Ich habe mich um 6 Uhr morgens in der Raststätte Bellinzona Nord, wo wir neben den Ionity-Ladern 6 Stück etwas weiter waren noch 4 Schnelllader von Shell, geparkt hatten, beim Rauchen mit einigen genervten E-Auto-Besitzern unterhalten, und man sah noch etliche, die darauf warteten, dass sie endlich laden konnten, das die Ladezeiten unterirdisch schlecht seien. Die angegebenen KWs wurden wegen Vollauslastung nicht nur geteilt, nein, bei Vollauslastung aller Ladestationen gingen wohl die Werte noch mal deutlich unter 100KW , bedeutet ist es Wurst ob dein Benzle 400KW laden kann , wenn aus der Leitung nur 80KW kommen.

    Übrigens, die Zapfsäulen an der Tankstelle waren alle leer :thumbsup: . Es hat außer mir nur noch ein Auto dort getankt , aber bei 2,75€ pro Liter auch kein Wunder.


    Das heißt, Du kannst auf der Strecke D / CH / Mailand / Venedig mal locker ein paar Stunden obendrauf rechnen, wenn Du E-Auto fährst. An der Autobahn Mailand –Venedig sah es genau so aus, wie wir bei einem weiteren Kaffeestopp beobachten konnten. Da muss man sich die Routen und vor allem die Zeiten gut aussuchen, um ohne unnötiges Warten laden zu können, oder eben von der Autobahn evtl. in die Ortschaften fahren,vielleicht ist es dort ja besser. Worauf ich, um ehrlich zu sein, so gar keinen Bock hätte.


    Wenn wir nach Belgien , FR, NL, Schweden fahren, ist dort die Ladesituation tiefenentspannt, weil es mehr als genug Ladepunkte zu geben scheint. Ein Venedig-Trip sollte also gut geplant werden, wie mir dünkt.

    1.) willkommen im heute und jetzt. Lagerhaltung wird so klein gehalten wie es nur irgend geht, und 4 Wochen sind heute tatsächlich kurz. Eine Freundin mit aktueller MB E-Klasse ist 3,5 monate mit unrepariertem Auto gefahren - weil ja SW vorne rechts und Assistenzsensorik kaum kaputt gehen bei einem Frontschaden ... andere Freunde sind gestern mit ihrem Mini (1,5 Jahre alt) im Urlaub gestrandet, Wagen darf nicht mehr bewegt werden, BMW lehnt alles erstmal ab, das frz. AH hat schon mitgeteilt dass man sich drauf einstellen soll den Wagen einige Wochen lang nicht nutzen zu können - weil selbst wenn die Reparatur von irgendwem bezahlt wird (man spricht von um die 8-10000€) dann gibt es die Teile aktuell nicht. Willkommen im Heute


    2.) warum soll sich ein HH einen HRV-Kühlergrill bezahlen und Platz verschwenden mit hinlegen, den er vielleicht in 2,5 Jahren mal verkauft? Oder nie wenn gerade in seinem Kundenstamm kein entsprechender Schaden auftaucht?

    Es geht nicht um den FHH , aber Honda Deutschland oder wenigstens in NL in der Europa-Zentrale müsste ,das bei Unfällen am häufigsten beschädigte Teil, namentlich die Front , auf Lager haben und innerhalb von 2 -3 Tagen zum FHH senden können. Das kann man sich nicht schönreden.


    Ich weiß, die meisten Probleme bei Unfällen sind heute nicht durch die Autoshersteller verursacht, sondern durch die Versicherungen und Leasingbanken. Bei meiner Tochter MB dauerte es länger, bis sich die generischen Anwälte und Versicherungen einigten, wie die eigentliche Reparatur ihres Unfallschadens erfolgen sollte, weil die generische Versicherung zuerst quergestellt hat. Allerdings hatte MB ohne Diskussion einen MB in der gleichen Klasse nur als E für die komplette Zeit ( über 4 Wochen ) ohne KM-Begrenzung zur kostenlosen Verfügung gestellt. Also, wenn dann sollte es gemacht werden.

    Das möchte ich mal hinterfragen, gilt Honda hier doch an sich als vergleichsweise kundenfreundlich?

    Also Kleinigkeiten, ja, wie die selbsteinklappenden Spiegel ja, aber als wir beim ersten HRV die kompletten Satantennen und das Infotainment ausgetauscht haben wollten, musste sich mein FHH gewaltig auf die Hinterfüße stellen, und sagte Honda das ich den RA einschalten wolle, um das durchzubekommen. Obwohl es ein bekanntes Problem war. Und als ich im Winter ja das Problem mit den Sensoren-Fehlermeldungen hatte, war die Aussage: Es ist uns bekannt, muss man mit leben , einfach mehrfach die Fehler wegdrücken. <X =O Das ist keine Art, mit der man Kunden an sich bindet. :/

    Ich fahre immer, Sommer wie Winter mit Klimaanlage auf 21 - 23 Grad und in Italien hatte die Klima wirklich zu tun. Im ECO-Modus fahre ich immer, außer es hat draußen über 40 Grad und/oder Stau , da muss man auf Normal, weil die Klima auf Eco wohl nur auf 80% arbeitet. Wann immer es geht fahre ich Tempomat. Reifendruck fahre ich immer 2,65 Bar , weil die Reifen , bei mir, bei den von Honda angegebenen 2,3 im Aussenbereich stärker ablaufen , aber das mache ich seit Jahren bei Honda schon so. Das härtere Abrollen bringt, finde ich, ein runderes, wenn auch härteres Fahrgefühl . Das wars keine Besonderheiten. :thumbsup:

    Ich drücke Dir die Daumen. Ich hätte es genauso gemacht. So einem Frankensteinauto hätte man doch eh nie wirklich vertraut. Das ist eine solide Lösung. :thumbsup:

    Unser HRV fühlt sich bei 115 km/h am wohlsten. Da sind die 4,5 Liter auf 100 km bei nicht zu bergigem Terrain kein Problem. Auf längeren 50 km max.auf verstopften Landstraßen waren 3,8 Liter auf 100 km auf dem Display zu sehen, was einem als Fahrer das Herz erwärmt. :thumbsup:

    Warum lernt Honda nicht von anderen Herstellern?

    Mazda hat einen Taster unten links einführt. Tesla, man drückt nur auf das Verkehrszeichen im Display. VW, shortcut erstellbar usw.Fast Alle Hersteller reagieren auf diesen sinnlosen Mist. Nur Honfa nicht.

    Diese Frage stelle ich mir auch laufend. selbst wenn Sie es nur per Software im Infotainment als Button machen würden, aber nöö Honda tut absolut nichts.

    Wenn einer eine Reise macht...




    Es war mal wieder so weit, wir haben wieder mal in Italien Urlaub gemacht. Mit Abstechern nach , Baden Württemberg, und in die Schweiz Frankreich , und Luxemburg, kamen so gut über 2500 km zusammen und es war diesmal so das wir zu dritt , mit einer meiner Töchter ( 36Jahre ) dabei reisten. Der HRV hat sich wieder als guter Reisebegleiter gezeigt, er war wunderbar sparsam und hat seinen Dienst ohne Fehl und Tadel absolviert.


    Es gab einen Ausnahme , der Platz ist für drei Erwachsene davon 2 Frauen :thumbsup: fürs Gepäck zum Camping, absolut zu klein , wir haben wirklich bis unters Dach und einen Sitz umgeklappt und jedes Eckchen voll gestopft. Es ging, war aber wirklich, weit außerhalb meiner Komfortzone.


    Ist aber nicht so dramatisch, weil wir ja sonst nur zu zweit Reisen und da passt es mit dem Platz dann wieder. Aber wir haben es hin bekommen.


    Wir haben diesmal eine Mautbox von BIP&Go verwendet weil wir ja eh öfter in Frankreich Autobahn fahren und diese Box auch die Autobahnmaut in Spanien, Portugal, und Italien.


    Es war wirklich ein mega Erlebnis , einfach mit 30 km/h durch eine Mautstelle zu fahren ohne anhalten zu müssen und sich in den Schlangen vor den Bezahlstellen ein zu reihen. Das kann ich also jedem, der wie wir, in diesen Ländern reist empfehlen.




    Alles in allem eine prima Reise, und erholsame Tag.

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    Allzeit gute Fahrt mit dem Hyundai.

    Ja also ich muss sagen ich tendiere auch immer mehr Weg von Honda, aber das werde ich wohl Ende nächsten Jahres entscheiden und hoffe das Honda bis da hin doch noch ein Kaninchen aus dem Hut zaubert und einen HRV als Plug-In oder ein gutes E-Auto auf den Markt bringt, aber das scheint aber wohl mehr Wunschdenken zu sein.


    Wir haben vor kurzem eine Probefahrt mit dem Ford Explorer gemacht und waren absolut angetan. Gute Reichweite, prima Ausstattung und guter Preis. ( Soweit man heute überhaupt noch von guten Preisen sprechen kann )

    Ich komme gerade aus Japan zurück und kann Euch dazu berichten, dass dort so gut wie kein Fahrzeug vollelektrisch fährt, obwohl zumindest in den Städten einigermaßen eine Ladestruktur vorhanden ist. Alles eHEV, egal welche Marke. Liegt vielleicht auch am dortigen Spritpreis, der trotz IRAN-Krise etc. bei einem knappen EURO (180 Yen) pro Liter Super oder Diesel liegt (da kratzt man sich schon am Kopf). Wegen der Abhängigkeit von China bzgl. seltener Erden favorisiert Japan auch nicht unbedingt Batterieautos (allenfalls die Entwicklung von Feststoffbatterien wie in D zum Beispiel BMW), sondern ist fleißig am Thema Wasserstoff dran (in D nur noch BMW). Bis Feststoffbatterie und Wasserstoff tatsächlich massentauglich sind (vermutlich Anfang der 2030er), gelten Hybridfahrzeuge als die ideale Lösung. Darauf haben sich in Japan Politik und Autohersteller verständigt (man reitet also nicht die Verbrennerproduktion tot bevor es tatsächlich echte Alternativen gibt oder macht sich von chinesischen Lieferanten in großem Maßstab abhängig im Wissen, dass man preislich bei der Batterieproduktion und damit auch bei den Neuwagenpreisen nicht mehr mit den Chinesen mithalten kann) . Der japanische Markt, aus dessen Produktion heraus Honda den europäischen Markt hauptsächlich beliefert, hat also keine Veranlassung für einen zeitnahen Umstieg. Da wird es noch eine Zeit dauern, bis Deutschland mit e-Hondas großzügig beliefert wird; diese werden dann eine Feststoffbatterie oder eine Brennstoffzelle haben.


    Im Moment würde ich daher ausschließlich die sehr gut ausgereiften japanischen eHEVs (egal welcher Hersteller) zum Kauf empfehlen, die bis 2035 klar im Vorteil sein werden (auch bei künstlich gesteigerten Spritpreisen) und sich als Gebrauchte im Gegensatz zu eAutos jederzeit hervorragend nach Osteuropa verkaufen lassen.

    Nachdem die Modellrechnungen aus dem Jahr 2020, wonach in Europa massenhaft auf eAutos umgestiegen werden wird, sich nicht bewahrheiten, muss es sich die Politik ganz genau überlegen, ob sie die Autofahrer weiterhin über den Benzinpreis (CO2-Abgabe) drangsalieren will. Sowohl in Berlin als auch in Brüssel wird ja bereits über eine längerfristige Aussetzung der Abgabenerhöhungen debat

    Die großen Hersteller haben, ja alle schon seit Ende 2023 Hybrid als die Zukunft ausgerufen, nur bei uns im Tal der Ahnungslosen wird noch so getan, als wäre Elektro die einzige Zukunft. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe E-Autos, aber auf Grund von Fahrspaß und dem Drehmoment.


    Aber das ist absolut kein Grund für Honda keine guten E-Autos auf den EU Markt zu bringen. Toyota , Subaru, Suzuki haben eine strategische Partnerschaft. Suzuki baut in Indien die gemeinschaftlich entwickelten E-Eutos für den EU Markt. So bleiben die Kosten ok, und man kann von dem dennoch großen E-Kuchen in der EU was abbekommen, ohne Stammkunden der Marken vor den Kopf zu stossen. Es geht also schon, wenn man will. Honda zeigt im Moment den Kunden einfach den ....Finger , und sagt, für euch zu unrentabel, kommt damit klar und das reflektiert dann eben den 0,3% Marktanteil von Honda in D. Bald wird ein Honda so selten in D zu sehen sein wie ein Einhorn, wenn Honda so weiter macht. Nicht mal das antiquirte Infotainment wird modernisiert, Himmel, selbst der neue wunderschöne Prelude hat den normalen 20 li EHEV, in einem Sportcoupe??? Komm schon??? Das geht gar nicht.


    Und warum hat man nicht in den neueren HRVs wenigsten das Display wie im Eny1 in den HRVs verbauen, das hätte kaum mehr gekostet wäre Konzenbaukasten aber es wäre wenigstens mal eine Veränderung. Nö. Honda will es offensichtlich aussitzen.