Beiträge von SHIGERU

    Das Sparpotential ist im Gebirge jst höher wie im Flachland.

    Das ist mir neu als jemand, der nun wirklich ordentliche Berge vor der Haustür hat. Zwar kannst du bergab den Akku effizienter laden, aber dazu musst du erst mal auf den Berg hinauf. Nach meiner Beobachtung fahre ich deutlich effizienter eHEV in der Ebene: Beim Bremsen rekupperieren und damit wieder anfahren.



    Eigentlich macht es keinen Sinn im Normalbetrieb des Verbrenners über einen Generator und Emotor die Räder anzutreiben.

    Eben nicht. Der Wirkungsgrad ist in den meisten Lastbereichen auf diese Weise höher. Erst im Volllastbetrieb ist der reine Verbrenner effizienter ...

    HRV1neuling :

    Hast du über den "Konversationsbutton" schon direkt bei "Marek" angefragt, ob und wie er das Problem lösen konnte?


    By the way an alle:

    es wäre schön, wenn ihr nicht nur um Rat fragt im Forum, sondern auch regelmäßig Eure Lösungen berichtet ...

    Wenn Du mal wissen willst was richtig arrogant ist, kann ich Dir gerne von unseren Erlebnissen bei Audi/MB/BMW erzählen, von "sind Sie sicher dass sie bei den Modellen mit den richtigen Preisen stehen?" bis zu "wir haben es nicht nötig Ihren Schrott in Zahlung zu nehmen um unser Produkt zu verkaufen".

    Das erinnert mich an den Kauf meines ersten Fahrzeugs 1993: Beim örtlichen VW-Händler wurde ich schlichtweg nicht bedient. War wohl zu jung und sah nicht nach "Riesenkohle" aus. Als ich mich hartnäckig bzgl. Golf erkundigte (damals gab's ja noch kein Internet) wurde ich missmutig mit einem Prospekt und der Preisliste abgespeist. Meine Nachfrage bzgl. Preisnachlass bei Barzahlung wurde nach Beratung mit den Niederlassungschef so beantwortet: "Wenn Sie unbedingt einen Preisnachlass wollen, können wir Ihnen den gesetzlichen Barzahlungsrabatt in Hohe von 3 % gewähren".


    Damit war das Thema VW für mich lebenslänglich beendet.


    Ich ging zu meinem Händler, dem ich bis heute treu bin und kaufte dort einen Alfa Romeo 33 (Boxer). Bei gleicher Ausstattung damals 13.000 DM günstiger als der Golf. Dem negativen Ruf italienischer Autos zum Trotz war mein Kalkül: für 13.000 DM Preisunterschied kannst du dich ggf. oft in die Werkstatt stellen. Aber: den Alfa hatte ich 9 Jahre ohne Mängel bei 145.000 km Laufleistung. Anfangs verspottet von meinen Studienfreunden (alles Golf- und Kadett-Fahrer) hatte ich das Lachen bald auf meiner Seite: mit ihren deutschen Autos standen diese nämlich oft in der Werkstatt und zahlten Unsummen drauf (Getriebeschäden beim Golf, kaputte Zylinderkopfdichtungen und zerbröselnde Katalysatoren beim Kadett/Astra, Dauerkunde beim Pannendienst mit Fiesta und Escort). Was die deutschen Hersteller einte: null Kulanz. Denn zerbröselnde Katalysatoren und Getriebeschäden bei 2-3 Jahre alten Fahrzeugen waren nach deren Auffassung dem regulären Fahrzeuggebrauch geschuldet, nicht der miesen Materialqualität.

    Angerichtet hatte das der ehemalige Chefeinkäufer von VW (Herr Lopez, falls sich noch jemand an diesen erinnert). Als VW ihn feuerte, fand er bei Opel (GM) einen willigen Arbeitgeber. Letztendlich verdankt ihm Opel den Markenniedergang während der 90er Jahre und einen Marktanteil, der von stolzen 17% auf 7% sank.


    Damit war das Thema "deutsches Auto" für mich lebenslänglich beendet.


    2009 musste mein Händler Alfa Romeo abgeben, da Alfa Romeo eine Exklusivmarke im Alleinvertrieb werden sollte. Und so kam Honda und anschließend Mazda in dessen Haus...

    Aus diesem Grund käme ein aktueller HRV auch nicht mehr für mich in Frage und ich werde wie Hotnight auf den Civic 11 Hybrid umsteigen, der absurderweise einen größeren Benzinmotor und einen stärkeren E-Motor hat und trotzdem weniger (!) verbraucht als ein HRV. Dazu kommt der Preis: für etwas über einen 1000er mehr als die Topausstattung des neuen HRV kostet, gibt es noch Matrix-LED-Scheinwerfer, ein Bose-Soundsystem, bessere Sitze etc.

    "absurderweise" wohl kaum, da der Cw-Wert des Civic deutlich besser ist. Nur mal so für Dich zum Nachdenken: es gibt auch noch andere Kaufentscheidungsgründe als Motorleistung und Verbrauch. Ich habe mich für den HR-V entschieden, weil ich ein SUV mit hohem Einstieg und hoher Sitzposition wollte; nach 35 Jahren im Büro ist mein eigenes Fahrgestell nämlich nicht mehr geeignet, um in Schalensitzen am Boden des Fahrzeugs zu liegen. Der CR-V ist mir zu groß. Und - sorry, das sage ich jetzt als Japan-Experte - ein Honda sollte es sein wegen der nach wie vor überragenden Qualität und des Images (in Japan ist es quasi deren BMW; in Asien ist Honda hoch angesehen; man kann es nicht mit dem Nischendasein in Deutschland vergleichen). Schon ein Umstieg auf Toyota würde mich daher viel Überwindung kosten. Denkbar wäre noch Mazda (sehr schönes Design) oder Subaru (aber ich brauche keinen Allrad). Auf keinen Fall aber Hyundai oder gar Opel. Das sind für echte Honda-Fans definitiv keine Alternativen.


    Hinzu kommen die Erfahrungen des einzelnen mit seinem HH. Ich bin bei diesem seit 1993 Kunde. Immer 1A. Also kann ich mich auch nicht über den Service beschweren.


    Insofern finde ich es etwas schade, wenn du hier Honda so runter machst ...

    Der November ist ja der klassische Wechselmonat bzgl. der KFZ-Versicherung. Ich bin seit über 30 Jahren Kunde der HUK, seit 3 Jahren der HUK24.


    Auch wenn man nicht vorhat, den Versicherer zu wechseln, lohnt es sich dennoch häufig, die bestehende Police für das kommende Jahr neu abzuschließen (insbesondere bei Fahrzeugmodellen, die neu auf den Markt kamen und deshalb traditionell von den Versicherern erst einmal "hoch" im Beitrag eingestuft werden; also auch im Fall unseres HR-V der 3. Generation). Ich habe das heute im Onlineportal der HUK24 gecheckt und siehe da:


    Belasse ich alles wie es ist, steigt mein Jahresbeitrag ab 01.01.2023 um 60 €. Schließe ich unter "Tarifwechsel" den bestehenden Vertrag 100% inhaltsgleich neu ab, ermäßigt sich der Jahresbeitrag um 40 €.


    Also checkt mal Eure bestehenden Verträge, ob ihr im kommenden Jahr nicht auch "günstiger" fahrt...

    Übrigens hat mir mein HH erzählt, dass die Reifen nicht nur generell erheblich teurer geworden sind, sondern die Hersteller auch die Profiltiefen um 1,0-1,7mm verringert haben (entspricht dem Abrieb von etwa einem Jahr). In Zeiten der Inflation wird also nicht nur die Nudelpackung von 500g auf 400g verschlankt ...

    Aber bei momentan 75 Cent Strompreis bei Neuverträgen laut check24 rechnet sich das rein gar nicht mehr momentan.

    Entspricht bei 19kwh Verbrauch ca 7.7 Liter Benzinverbrauch. Ein Hybrid kommt mit 5L aus.

    Vom Winter und EAutos brauchen wir gleich gar nicht zu reden.

    Der Verbrauch steigt deutlich mehr, wie beim Verbrenner.

    Mit meinem neuen HR-V eHEV rette ich mich daher in's nächste Jahrzehnt. Ich bin täglich mehr froh, dass ich diese Kaufentscheidung für 2022 getroffen hatte.

    Normalerweise sind Krisenzeiten (also jetzt) die besten Zeiten für Rabatte, weil Käufer dann verstärkt auf's Geld schauen. Es entstehen Rabattschlachten der vorgenannten Art (20-30%), weil um die Käufer gebuhlt wird, um die jahrelange Überproduktion loszuwerden.


    Gleichzeitig altert der aktuell im Schnitt knapp 9 Jahre alte PKW-Bestand in Deutschland weiter. Der Druck, ein neues Auto oder ein jüngeres gebrauchtes Auto zu kaufen wächst also immer mehr. Aktuell überlagert aber die Produktionskrise diese Abläufe. Es finden mangels Angebot und weiterhin starke Nachfrage keine Rabattschlachten statt.


    2023 wird sich daran meines Erachtens noch nichts ändern. 2024 denke ich wird ein Großteil der aktuellen Krise überstanden sein. Eine weiter anziehende Nachfrage trifft dann auf ein besseres Angebot (Verringerung der Lieferzeiten), aber nicht auf die jahrelang gewohnte Überproduktion. Ich denke daher, dass es Rabatte von 20-30% daher auch mittelfristig nicht mehr geben wird.


    Gleichzeitig nutzen die Fahrzeughersteller den Übergang zur E-Mobilität, die Überkapazitäten im konventionellen Fahrzeugbau drastisch abzubauen. Im ab 2025 deutlich wachsenden und ab 2027/28 dominierenden E-Auto-Markt werden - auch mangels Arbeitskräften - keine Überkapazitäten mehr aufgebaut werden. Zudem steigen die Rohstoff- und Energiepreise für die Herstellung von E-Autos enorm, so dass die Gewinnmargen der Automobilhersteller sinken (dauerhaft wird man nämlich auch E-Autos unterhalb von 40.000 oder 30.000 € anbieten müssen, um den Massenmarkt zu bedienen; die Chinesen stoßen gerade in diese Lücke im europäischen Markt). Ich sehe daher eigentlich auch langfristig keinen Raum für Rabattschlachten. Vielleicht bekommt man dann mal 5 oder im besten Fall 10% nachgelassen.


    So sehe ich das ;)

    SHIGERU Aus meiner Sicht hat HONDA mit dieser Behandlung der Kunden sein Gesicht verloren. Denn eine Kompensation wäre angebracht, zumal es dem Hersteller finanziell nicht schlecht geht.

    Ich bekam 2016 nach Überschreitung des vereinbarten Liefertermins kostenlos vorübergehend einen nagelneuen Civic zur Verfügung gestellt. Ob dafür Honda oder mein Händler verantwortlich zeichnete, kann ich nicht sagen.

    Ich musste auch nicht um diese Kompensation bitten. Es hieß nur: "Verträge sind einzuhalten. Wir können nicht rechtzeitig Ihr bestelltes Fahrzeug liefern. Also bekommen Sie vorübergehend Ersatz."

    Also bin ich vom 1.5,2016 bis 16.10.2016 kostenlos Honda gefahren (musste nur das Benzin bezahlen).

    Glückwunsch hotnight !


    Mich würde interessieren, wo er hergestellt wurde (Typschild am Fahrertürholm), nachdem die Honda-Produktion in Großbritannien geschlossen wurde,

    Kommt er aus der türkischen Civic-Produktion? Oder aus Japan?

    Auch ich musste nach 4 Jahren die Batterie wechseln (wiederholtes Laden half übrigens nicht), dann ging die Start-Stop-Funktion wieder. Laut ADAC bzw. Händler hatte die Batterie "Corona" (während der Pandemie in 6 Wintermonaten nur 5000 km gefahren (alles Langstrecke).

    Habe seid gestern das Problem das bei meinem HRV Bj.2016 Diesel 1,6 die Motor leuchte angegangen ist, und mir angezeigt wird EP und die Handbremse blingt im Display.

    Hatte ich genau so auch mal; ich war schokiert, weil ich gerade im Mittelgebirge unterwegs war und dachte, es gibt ein gröberes Problem mit den Bremsen.


    Die Werkstatt konnte den ausgelesenen Fehler (allerdings war das bei mir nicht die Lambda-Sonde) nicht lokalisieren (= Fehlalarm) und hat nur den Fehlerspeicher gelöscht. Warnung kam nie wieder und irgendeinen Defekt gab's danach auch nicht ...


    Allerdings hatten in anderem Zusammenhang mehrere Forumsmitglieder nach meiner Erinnerung bereits ein Lambdasonden-Problem. Die Sonde wurde (auf Kulanz?) getauscht und gut war es.


    Schau mal hier (und suche das nächste Mal zunächst mit dem Suchbegriff; denn zu Lambdasonde bekommst du dann viel angezeigt; Lupe recht oben ...):

    Motor-Fehlfunktionsanzeige und Systemanzeige für die elektronische Feststellbremse (Lambda-Sonde defekt?)