Bei Aquaplaning wäre es besser,die Reifen mit mehr Profil hinten zu lassen.
Ich denke, dass die Auskunft stimmt im Hinblick auf Aquaplaning, weil man mit der Lenkung unter Umständen die Vorderreifen querstellt und es an Gripp fehlt, während die Hinterreifen nicht so stark "aufschwimmen" und in der Spur bleiben (wie viel das dann bringt, wenn die Hinterreifen nicht der Traktion dienen, ist die Frage). Aber ich bin kein ADAC-Sachverständiger für Reifentests.
Die Frage ist nur: welche Situation finde ich in der Realität tatsächlich häufiger vor: Schnee und Eis (dann ist beim HR-V eine gute Traktion der Antriebsräder auf der Vorderachse von Vorteil) oder Platzregen mit Aquaplaning; entscheidend für Aquaplaning ist ja auch eine ebene (flache) Fahrbahn, auf der das Wasser nicht schnell genug abläuft, und häufig auch eine den Witterungsverhältnissen nicht angepasste Geschwindigkeit. Ich würde sagen, dass zumindest im Alpenvorland und in den Mittelgebirgsregionen nach wie vor Schnee und Eis der häufigere Fall ist. Und dass man bei Platzregen nicht wie ein Irrer dahinbrettert, versteht sich meines Erachtens von selbst.
So oder so wird es wohl immer die sicherere Wahl sein, die besseren Reifen auf die Antriebsachse zu montieren. Also beim HR-V bessere Reifen nach vorne ...