Die Auto-Vielfalt war wahrscheinlich nie größer als gegenwärtig. Somit kann sich jeder das Auto seiner Wahl aussuchen, denn die Bedürfnisse sind unterschiedlich.
Und jeder Auto-Hersteller hat das Problem zu definieren, welche und wieviel Autos er bauen will und wo er sie verkaufen will/kann. Daraus ergeben sich unterschiedliche Ansätze, was letztlich gut ist.
Dass Toyota und Honda beim reinen E-Antrieb "bedächtig" agieren bedeutet nicht, dass sie diesbezüglich technologisch den Anschluss verloren haben.
Nicht alles was man kann, muss man sofort verkaufen. Und nicht alles was man in den Markt bringt, muss man vorzeitig im Detail ausbreiten.
Stellantis hat 2025 einen Nettoverlust von 22 Mrd. Euro gemeldet, vorrangig als Ergebnis der vollzogenen d.h. misslungenen Elektro-Strategie. Ford hat 19 Mrd. Dollar Verluste gemacht, gleiche Ursache. Bei VW sah es auch schon besser aus.
Ich bin mit meinem HR-V e:HEV sehr zufrieden. Das Auto hat die Eigenschaften, die mir wichtig waren bzw. sind. Wer ein Gefährt mit einem technologisch führenden Vollhybrid-Antrieb, sehr hohem praktischen Nutzen, hoher Qualität und Zuverlässigkeit, gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und einem gewissen Understatement sucht, wird mit den e:HEV-Hondas nicht verkehrt liegen.
Bei anderen Prioritäten, wie z.B. schnellen Autobahnfahrten, vollendeter Laufruhe oder Händler/Werkstatt mit Hostessen und direkt vor Haustür, kann oder wird die Entscheidung eine andere sein. Das ist nicht schlimm.
Die Automobilbranche befindet sich in einem großen Umbruch (und nicht nur die). Erst wenn die Ebbe kommt, wird man sehen wer alles ohne Badehose schwimmt.