Beiträge von Harri23

    Übrigens kommt die Assistenz im Honda nicht zwingend aus Japan, sondern wird zum großen Teil in D entwickelt, bei Honda Research & Development in Offenbach am Main.

    Und viele der Sensoren kommen von Bosch.

    Manche Probleme kann man mittels Software entschärfen, aber das ist nicht immer einfach.

    Der HR-V hat m.E. nicht die schlechtesten Sensoren und keine einfachen Ultraschall-, sondern auch Radar-Sensoren (zumindest ab Advance-Ausführung). Aber gegen Schneematsch ist noch kein Kraut gewachsen.

    Die alten Glühlampenscheinwerfer sind immer schön warm geworden, so dass Schnee/Matsch weniger Chancen hatte.

    Im HR-V Handbuch taucht der Begriff Schnee auf 36 Seiten auf, oft mehrfach je Seite. Honda weist auf die Probleme mit der Sensorik unter diesen Bedingungen also ziemlich ausgiebig hin. Ich glaube, dass die Honda-Händler dem nicht allzu viel hinzufügen werden oder können.

    Die Park-Sensorik kann man mit einem Knopfdruck abschalten, ohne Nachteile bei der Fahrt; das ist wahrscheinlich der einfachste Aspekt.

    Die Schlussfolgerung ist für mich, dass man sich vor Fahrten unter diesen Bedingungen mit den spezifischen Hinweisen im Handbuch vertraut machen muss und vielleicht immer mal eine kurze Pause zum Abstreifen des Schnees machen sollte.

    Wenn man oft unter diesen Bedingungen unterwegs ist käme mir die Idee, die Stoßfänger mit gutem Hartwachs zu versiegeln, in der Hoffnung, dass der Schnee/Matsch sich im Bereich der Sensoren schlechter festsetzen kann und abrutscht. Ob das hilft?

    Jedenfalls zeigt auch dieser Aspekt, wie schwierig autonomes Fahren ist/wird. Die Praxis ist immer das Kriterium der Wahrheit.

    Von den Leistungs- und Verbrauchsdaten wäre der Z-RV mein Favorit vor dem HR-V. Aber ich habe auch ein Platzproblem beim Parken zu Hause; der HR-V ist schon fast zu breit.

    Jedenfalls werde ich detroit_steel hier im Forum vermissen und wohl öfter als bisher im CR-V-Forum vorbei schauen.

    Und weisst Du, wie leicht so eine Felge dann war? Sicher unter 10kg, oder?

    In Prius-Kreisen wurden folgende Werte gemessen:

    Gewicht der Felge (16 Zoll) ca. 7,0 kg.

    Komplettrad mit Radzierdeckel (Schutz der Magnesiumfelge und Aerodynamik) und Reifen (195/55 R16 Michelin Energy Sommerreifen) ca. 15,2 kg.

    Die Originalfelgen beim Toyota Prius 2 bestanden aus einer Magnesium-Legierung, zwecks Gewichtsreduzierung für geringeren Krafstoffverbrauch etc. (siehe oben). Die Motorhaube war aus Aluminium mit einer Gewichtseinsparung gegenüber Stahl von 36%, d.h. 3,2 kg.

    Ich hatte mit dem Prius 2 einen geringeren Krafstoffverbrauch als mit dem HR-V e:HEV. Das lag aber vorrangig an der exzellenten Aerodynamik des Prius 2 (ohne dass es deswegen Komforteinschränkungen im Innnenraum gab).

    Nachtrag zu den Größenordnungen oben:

    10 km/h Gegenwind bei 150 km/h Geschwindigkeit bedeuten beim HR-V e:HEV fast 10 PS mehr erforderliche Leistung. Dann werden knapp 70 PS auf ebener Strecke bei gleichmäßiger Fahrt benötigt und der Benzinverbrauch steigt um etwa 0,9 l/100km an.

    Eine Geschwindigkeit von 150 km/h erfordert beim HR-V e:HEV unter Idealbedingungen (z.B. kein Gegenwind, ebene Strecke, konstante Geschwindigkeit, ...) eine Leistung von etwa 60 PS. In diesem Geschwindigkeitsbereich agiert der Antrieb normalerweise im Hybrid-Modus, d.h. energetisch ist die Kette "Benzinmotor-Generator-E-Motor" aktiv.

    Die maximale Leistung des Benzinmotors beträgt 107 PS. Wenn man annimmt, dass die Kette "Benzinmotor-Generator-E-Motor-Räder" in diesem Leistungsbereich mit Leistungsverlusten von mind. 15% behaftet ist, stehen in Wirklichkeit vielleicht max. 90 PS zur Verfügung. Das wäre unter o.g. Idealbedingungen ausreichend (aber nicht sonderlich effizient).

    Allerdings ist die max. 30 min Leistung des E-Motors mit seiner Nennleistung von 131 PS nur etwa 65 PS. Fährt man also dauerhaft im Geschwindigkeitsbereich von 150 km/h ist man schnell bei etwa 65 PS "gefangen". Und damit gibt es keine Leistungsreserven.

    Auf der Autobahn sollte man m.E. mit dem aktuellen HR-V e:HEV nicht schneller als im Direktantrieb-Modus fahren.

    Ich denke, dass der Honda Civic e:HEV auf der Autobahn das Auto der Wahl ist.

    Kann mich jemand beruhigen ;) ?

    Wenn beide Autos vorher regelmäßig und ausreichend gefahren wurden, die Batterien also einigermaßen voll geladen sind und keine Zusatzverbraucher aktiv sind, sollte das kein Problem darstellen, zumal es Neuwagen mit der aktuellsten SW sind. Mein HR-V hat solche Urlaubsphasen problemfrei überstanden.

    Der verbraucht nur 0,038 Amp./d.

    Zur Größeneinordnung:

    Falls deine Marderschreck-Verbrauchsangabe 38 mA mittl. Dauerstrom bedeutet (was nahezu 1 Ah/d sind), so würde dein Marderschreck doppelt soviel Strom ziehen wie ein normaler HR-V e:HEV in Ruhe.

    Falls der Verbrauch 0,038 Ah/d sein sollte, so wäre das vernachlässigbar.

    Deine Werkstatt sollte es messen.