• Naja, liegt halt daran, das Honda genau gar keine E-Autos zZ hat :)

    Honda hatte mit der 0 Serie bis Anfang des Jahres ja einiges in der Pipeline an reinen BEV Fahrzeugen. Dann haben Sie die Serie aber auf Eis gelegt, weil Europa aus dem Amerikageschäft mit bedient wird und dort setzt man aktuell noch immer auf Verbrenner.

    Für Honda Europa ist das natürlich schlecht, da der hohe Benzinpreis den Aufstieg der reinen Elektroautos gerade zusätzlich beschleunigt. Auch was öffentliche Ladepunkte betrifft ist bei uns im Berliner Umland die letzten Jahre viel passiert.


    Unser Honda Händler hat jetzt auch schon seit einiger Zeit Kia und 2 mir völlig unbekannte chinesische Marken zusätzlich mit aufgenommen. Glaube ohne Kia wäre unser Honda-Händler auch schon in Schieflage geraten. Wären die KIA EV Modelle nicht so potthässlich, wäre ich ja gerne bei meinem Händler geblieben.

  • Honda hat hat sich bei seiner ambitionierten E-Auto-Initiative in Nordamerika offensichtlich vertan und diese brutal abgebrochen. In China haben sie zeitnah erkannt, dass sie gegen die Chinesen keine BEV-Chance mehr haben.

    In der Konsequenz wollen sie nun in drei Regionen mit fortschrittlichen Hybriden erfolgreich sein: Nordamerika, Japan und Indien.

    Europa wird als Nischenmarkt weiter bedient, mit hochwertigen Vollhybriden.

    Da ich mit meinem HR-V e:HEV sehr zufrieden bin, werde ich abwarten, was sich so tut.

    Honda HR-V e:HEV Advance (Sand Khaki Pearl) seit 23.08.2023

    Toyota Prius II 2008 - 2023

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  • 0,3% ist da doch sehr Nische. Ob da die Händler mitmachen, bleibt eben abzuwarten, und ganz ehrlich, auch im Hybridmarkt ist mittlerweile kaum noch Land in Sicht.


    Die PHEVs sind zu wenige. Welche angesichts der neuen Generation PHEVS der mitbewerber , die rein elektrisch 150–200 km schaffen , ist Honda mit einem einzigen PHEV, der unter optimalen Bedingungen 80 km schafft, auch schon wieder der Verteidiger des Gurkenglases.


    Bei den Vollhybriden ist klar, dass rein seriell und voll entkoppelte Vollhybride effizienter und vor allem einfacher und kostengünstiger zu realisieren sind, weil der Benzinmotor wirklich nur den Generator antreibt, nicht mal so und mal so. Und bei dieser Technik brauche ich nur die Akkugrösse zu verändern, wie ich will, und Tada , ich mache aus einem Vollhybriden mit 1–3 kWh-Akkugrösse einen PHEV oder einen Range-Extender mit 15–25 kWh-Akkugrösse. Das spart wieder enorm Bauteile ein und macht den Antrieb schön leise,da der Vortrieb immer rein elektrisch ist. Und weil der Benziner dann eben auch auf max. 3000 U/min begrenzt werden kann und so in 90% der Fälle weder innen noch außen störend hörbar auftritt , wodurch man auf das suboptimale Soundprofil eines CVT verzichten kann.


    BMW, Mercedes, die neueren VAGs und alle Chinesen verfahren so, und ich denke, einige davon wissen genau, was zu tun ist. Selbst Volvo, Smart – ich meine auch BMW und Mercedes und Renault und Nissan – lassen sich diese Antriebe bei Geely bauen. Warum immer das Rad neu erfinden? Wenn es Lösungen gibt, die klasse sind, und wenn die Qualität gut genug für MB und VAG ist, sollte es für Honda allemal gut genug sein. Und die chinesischen E-Autos lässt sich Honda ja auch in China bei Partnern bauen, also warum nicht auch andere Innovationen übernehmen.


    Im chinesischen Markt hat Honda 2024 gegenüber 2025 einen Einbruch von 25% hinnehmen müssen. Und prognostiziere nur mit Abwarten und Tee trinken und wir pfeifen auf alles, wird 2026 nicht besser.


    Es bleiben Fragen über Fragen.

    Zitat Marco Rima: Früher fingen Märchen mit , es war einmal an, heute mit Experten haben gesagt.

    Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Zitat I.Kant / zu bedienen!

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  • Das spart wieder enorm Bauteile ein und macht den Antrieb schön leise,da der Vortrieb immer rein elektrisch ist. Und weil der Benziner dann eben auch auf max. 3000 U/min begrenzt werden kann und so in 90% der Fälle weder innen noch außen störend hörbar auftritt

    Lautstärke des Motors ist ein Punkt der mich am Honda System nervt. Warum muss der so hoch drehen und laut laufen? Das Sparpotenzial könnte weiter verbessert werden wenn es nicht so wäre.

    Gruß Thomas

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    Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports :m0022:

  • Ranking_Vollhybride.png

    "Das unangefochten beste Vollhybridsystem (HEV) der Welt baut Toyota (inklusive Lexus), dicht gefolgt von Honda. Dieses Ergebnis basiert auf globalen Langzeittests, Zuverlässigkeitsberichten von Experten wie Consumer Reports und Pannenstatistiken.

    Die deutschen Automobilhersteller haben den Trend zum Vollhybrid (HEV) weitgehend verschlafen und diesen Markt den asiatischen Herstellern überlassen. Sie tauchen im Ranking nicht auf, da sie eine völlig andere Technologiestrategie verfolgt haben.

    Wenn Sie ein Auto suchen, das ohne Steckdose extrem sparsam fährt und bei dem der Elektromotor aktiv beim Fahren hilft, müssen Sie zu den japanischen, koreanischen oder französischen Herstellern greifen. Die deutschen Hersteller bieten in diesem Segment kein Produkt an."


    So sieht Google/OpenAI KI die Situation bei den Vollhybriden.

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  • Sind Plug-In-Hybride (PHEV) ein sinnvolles Konzept?

    Das hängt sehr vom Fahrprofil, Ladeprofil, Fahrer und Modell ab.

    Es gibt einige enttäuschende Praxiserkenntnisse sowie Ergebnisse aus Feldstudien.

    Eine Million untersuchter Fahrzeuge haben im Durchschnitt fast 6 Liter / 100 km verbraucht und damit 300 Prozent mehr als in den Herstellerangaben der EU-Typgenehmigung.

    Im Hybridmodus verbrauchen diverse Modelle aufgrund ihres Gewichts ähnlich viel Krafstoff wie effiziente Verbrenner. Es gibt Fahrzeuge die im "überwiegend elektrischen" Modus ("Entlademodus") durchschnittlich drei Liter Kraftstoff verbrauchen, viel mehr, als man bisher dachte.

    Neue Studie: Plug-In-Hybride verbrauchen im Alltag weit mehr Kraftstoff als angegeben
    Plug-in-Hybridautos gelten als kraftstoffsparend. Eine neue Studie, die dem SWR vorliegt, zeigt jedoch, dass ihr Verbrauch deutlich über den offiziell…
    www.tagesschau.de

    Es ist nicht so einfach. Es hängt sehr vom Fahrprofil, Ladeprofil, Fahrer und Modell ab.

    Aber das ändert nichts daran, dass dem BEV die Zukunft gehört. Ich hätte mir gewünscht, dass Honda ein BEV-Volumenmodell baut mit dem sie mitmischen können. Das ist wohl vorerst in die Hose gegangen.

    Aber der CR-V PHEV ist eine seriöse Alternative, die verfügbar ist (und vom "deutschen Autofahrer" unterschätzt wird).

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  • Da hast Du absolut Recht, das es am Fahrprofil liegt.


    Aber viel wichtiger wie 0,5 Liter Hoch und Runter. Sind doch doch folgende Faktoren: Nummer 1. Die EU-Realität muss gesondert betrachtet werden.


    Nummer 2

    Denn die Hersteller sind sich schon lange einig, dass Hybriden wohl eher der Zukunft gehören wird, das hilft aber wenig, wenn in der EU eben wegen des hohen Spritpreises durch Kriege und wirklich „schlaue“ Vorgaben der Benzinpreis explodiert und, was noch schlimmer ist. Dein Hybrid kann so toll sein wie er will, wenn Du in NL oder BL o. Wenn Du in Frankreich oder in die ZTL in Italien einfahren willst, die Rote Karte gezeigt bekommst, hier musst Du min. 60 km , sprich in der gesamten Umweltzone , die gesamte Zeit rein elektrisch fahren können. Das kann kein Vollhybrid. Punkt.


    Das wissen Toyota und alle anderen und machen deshalb gute rein elektrische Autos, welche für viele aber dennoch oft noch zu viele Nachteile haben. Wenn man wie ich auf dem Land wohnt und zu Hause nicht laden kann, wird es schon schwer. Und genau das bringt den Erfolg der PHEVS ins Spiel.


    Du kannst mit dem PHEV in Umweltzonen und auf Kurzstrecke immer günstig elektrisch fahren, kannst Steuervorteile einheimsen und, im Fall von modernen PHEVS, auch an jedem Schnellader deinen Akku wieder vollmachen in ner max. einer halben Stunde.


    Was nützt Dir der beste Vollhybrid, wenn Du ihn in vielen Teilen der EU in Zukunft nur noch bedingt nutzen kannst??.


    ich kann und darf , auch wenn ich als Hersteller vieles nicht gut finde und nicht verstehe , nicht kurzfristig denken und muss die Zeichen der Zeit erkennen!!!


    Durch den Krieg im Nahen Osten ist klar, dass der Benzinpreis die nächsten Jahre auf einem sehr hohen Level bleiben wird. Die asiatischen Märkte bedienen sich in Russland für günstiges Geld und wir in der Eu werden als EU-Verbraucher aufgrund der unendlichen Weisheit auf diese ALTERNATIVE verzichten müssen.


    Also wird der PHEV zur Wahl für Menschen, die überall im EU-Raum mobil bleiben wollen, und oder müssen, aber rein elektrisch nicht so optimal in ihr tägliches Nutzungsprofil passt. Und alleine diese Rahmenbedingungen werden den Verkauf von PHEVs anfeuern, weil sie für viele die einzige logische Wahl bleiben werden. Solange die Rahmenbedingungen sind , wie sie im Moment sind. Meiner bescheidenen Meinung nach. :thumbsup:

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  • Nummer 2

    Denn die Hersteller sind sich schon lange einig, dass Hybriden wohl eher der Zukunft gehören wird, das hilft aber wenig, wenn in der EU eben wegen des hohen Spritpreises durch Kriege und wirklich „schlaue“ Vorgaben der Benzinpreis explodiert und, was noch schlimmer ist. Dein Hybrid kann so toll sein wie er will, wenn Du in NL oder BL o. Wenn Du in Frankreich oder in die ZTL in Italien einfahren willst, die Rote Karte gezeigt bekommst, hier musst Du min. 60 km , sprich in der gesamten Umweltzone , die gesamte Zeit rein elektrisch fahren können. Das kann kein Vollhybrid. Punkt.


    Das wissen Toyota und alle anderen und machen deshalb gute rein elektrische Autos, welche für viele aber dennoch oft noch zu viele Nachteile haben. Wenn man wie ich auf dem Land wohnt und zu Hause nicht laden kann, wird es schon schwer. Und genau das bringt den Erfolg der PHEVS ins Spiel.

    Die aktuellen Benzinpreise (auch ohne steigende CO2 Steuer) zeigen ja schon seit Jahren das der Trend nur eine Richtung kennt. Kriege und politische Vorgaben werden durch die Mineralölkonzerne nur allzu sehr gerne als Vorwand genommen um zusätzlich nochmal kräftig an der Preisschraube zu drehen und den schwarzen Peter woanders hinzuschieben. In Europa geht der Trend ganz klar Richtung BEV. Das die PHEVs hier in der medialen Diskussion überhaupt eine so große Rolle spielen, ist einzig und allein dem geschuldet, das der Verkauf der Hybrid-Verbrenner aktuell die Transformation der deutschen Autobauer hin zur reinen elektrischen Mobilität finanziert. Sowie die Märchen irgendwelcher einflussreichen Mineralöl Lobbisten was Ersatzkraftstoffe betrifft. Aber das es hier mal sowas wie bezahlbare E-Fuels geben wird, ist genauso Quatsch, wie das Wasserstoffautos in großer Zahl kommen werden, oder der Verbrenner nach 2035 hier noch irgendeine Chance in großen Teilen von Europa haben wird. Das zeigt ja auch die Preisentwicklung der BEVs der letzten Jahre, die sich immer mehr dem Verbrenner nähert. Auch die Produktion der Batterien für E-Autos wird immer günstiger werden in dem kommenden Jahren, außerdem die Reichweite immer mehr steigen. Dazu steigen aktuell die Betriebskosten der Verbrenner deutlich mehr an, während die der BEVs aktuell immer weiter sinken. (da die Strompreise die letzten Jahre gesunken sind und Wartungskosten und -Intervalle der BEV-Fahrzeuge über die Nutz-Zeit geringer sind, als die der Verbrenner.)


    Ladesäulen mit über 150 kWh Ladeleistung gibt es inzwischen auch schon Flächendeckend. Daher gilt aus meiner Sicht das Argument auch nicht, das wer auf dem Land lebt und zu hause nicht laden kann, automatisch zum Hybriden statt zum reinen Elektroauto greifen muss. Dennoch gibt es sicherlich noch Regionen wo der Ausbau nicht gut ist und wo zum Laden noch weit fahren muss. Aber auf die Fläche von Deutschland gesehen, ist ein großer Teil inzwischen ganz gut erschlossen.

    Lustig finde ich in diesem Rahmen auch die Argumentation von Bekannten und Freunden von mir, die den Kauf eines E-Autos ausschließen, wenn man es nicht zuhause laden kann und mir dann sagen sie haben keine Lust 25 km zur nächsten 150kWh+ Ladestation zu fahren, zeitgleich aber aktuell 2x im Monat rund 150 km fahren, um in Polen "günstig" zu tanken. ;)


    Und wer mal Urlaub in Norwegen, z.B. in Oslo gemacht hat, merkt mal wie "ruhig" eine Großstadt sein kann in der fast alle nur noch rein elektrisch fahren und wie viel mehr Lebensqualität man da hat.

  • Und wer mal Urlaub in Norwegen, z.B. in Oslo gemacht hat, merkt mal wie "ruhig" eine Großstadt sein kann in der fast alle nur noch rein elektrisch fahren und wie viel mehr Lebensqualität man da hat.

    Meine Rede :thumbsup:

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