Beiträge von SHIGERU

    Wenn ich das alles hier lese, bekomme ich den Eindruck, Glück gehabt zu haben.

    Das Connect meines 1,6er Exe verrichtet treu und brav seine Arbeit seit 2016 problemlos in allen Sparten.

    Nein, mit Glück hat das nichts zu tun. Du machst es so wie ich: nicht dran "rumpfuschen" (Verwandlung des Autos in ein Büro, Kino oder Tonstudio) und gut ist es. Es läuft von Anfang an absolut problemlos auch bei mir. Für Büro, Kino oder Tonstudio ist ein vor 10 Jahren etabliertes System nicht geschaffen; daran ändern auch Updates nicht, denn die sorgen nur dafür, dass die bestehenden Features stabil weiterlaufen. Für Weiterungen reicht die Kapazität des Connect nicht aus, denn vor 10 Jahren hatte man solche Datenvolumen wie sie heute üblich sind nicht auf dem Schirm. Genauso wenig etwaige Verknüpfungsmöglichkeiten mit anderen Medien oder den bei Smartphones üblichen Features. Nun könnte man sagen: warum wird das Connect nicht alle 2-3 Jahre der technischen Entwicklung angepasst? Alles eine Frage des Geldes. Die Fahrzeuge werden dadurch nicht günstiger. Wer 50.000 € für einen 1er BMW ausgibt, der kann das alles haben. Der heftige Preissprung beim aktuellen Jazz deutet in diese Richtung und ist nicht nur der Hybrid-Technik geschuldet, sondern eben auch einer deutlich komplexeren Digitalisierung des Fahrzeugs.

    Büro, Kino oder Tonstudio können erst mit den neuen Modellen (Honda e, Jazz) ein Stück Wirklichkeit werden; beim HRV müssen wir uns noch bis zum Modellwechsel (4. Quartal 2021 in D) gedulden. Ich gehe dann aber davon aus, dass sich die nächste HR-V-Generation irgendwo zwischen 30.000 und 35.000 € bewegt ...

    Damit widerspricht sich Audi selbst. Auf der Straße hat man den Wagen nicht (was durchaus wünschenswert wäre) und VW hat hier das sagen. Die Strategie von VW ist klar eine Absage an Wasserstoff; das wurde inzwischen mehrmals beteuert. Noch letztes Jahr hatte VW verlangt, dass sich der Bund an einer Batteriefabrik durch 2 Mrd. € Subventionen "beteiligen" soll (dem Steuerzahler gehört damit nichts; er trägt nur das Risiko). Gott sei Dank hat sich die Politik hier nicht erneut erpressen lassen.

    Ich hoffe, dass es mit der 3.Generation dann auch ein paar modernere Antriebe gibt im HR-V.

    Ob wir das nun wollen oder nicht, die Autowelt wird sich vom Verbrenner wegbewegen. C-RV, Jazz und der "Elektrozwerg" weisen ja schon in die Richtung. Schauen wir mal, was da kommen wird. 8|

    Die Richtung stimmt in Japan / Asien schon lang: dort setzt man auf Wasserstoff (auch mit Brennstoffzellen zum Heizen der Häuser etc.). Wenn ich dann gestern den Audi-Vorstand höre (Wasserstoff wird es im PKW nicht geben, deshalb ab 2030 nur noch Batterie) kann ich nur sagen: Gute Nacht Deutschland! Toyota und Honda warten eigentlich darauf, dass die Europäische Politik endlich Wasserstoff massiv fördert (von der deutschen Autolobby bislang verhindert), weil sie Batterien zu recht als schlechte Übergangslösung ansehen.

    Diese Woche beim Erneuern der vorderen Bremsen den Honda-Markenchef unseres Autohauses getroffen und nachgefragt, wann ich "zum Bestellen der 3. Generation kommen kann", damit ich nicht wie beim aktuellen Modell 1 Jahr warten muss. Seine Antwort: der ursprüngliche Europa-Verkaufsstart (Juni 2021) verschiebt sich wohl auf das 4. Quartal 2021; ab Juni könnten aber erste Vorführwagen (Europa-Premiere) beim HH stehen. Das würde immer noch passen, denn im Mai 2022 soll dann der neue vor meiner Tür stehen ...

    Heute beim HH wegen der vorderen Bremsen gewesen. Wie angekündigt mein Bericht. Auszutauschen waren sowohl die vorderen Bremsscheiben als auch die Bremsklötze. Insgesamt standen 459,27 € (brutto) auf der Rechnung, die sich wie folgt verteilen:


    1 Stunde Arbeitszeit: 116,00 €

    2 Stück Bremsscheiben (á 107,82): 215,64 €

    1 Satz Bremsklötze (2 Stück): 119,80 €

    Schmiermittel: 1,15 €

    Bremsenschutz - Spray: 1,68 €

    Hygiene-Pauschale (Corona): 5,00 €


    Mit MwSt (16%) waren es dann netto: 532,75 €


    Bevor nun wieder jemand etwas von "teuer" schreibt, bitte ich zu berücksichtigen, dass die Lebenshaltungskosten in München bei rund 130 % des Bundesdurchschnitts liegen (soviel zu den Sprechchören aus dem Osten "gleiche Löhne für alle" zum 30. Wiedervereinigungstag. Gleiche Löhne kann man gerne bekommen, allerdings bei gleichen Mieten und Lebenshaltungskosten ...).


    Der Vergleichsbetrag im Bundesdurchschnitt läge also bei rund 410 €.