Beiträge von Harri23

    Bei einigen seriellen Hybrid-Realisierungen speist die Verbrenner-Generator-Kette ausschließlich die Hochspannungsbatterie und nur diese allein dient der Stromversorgung des elektrischen Antriebsmotors. Der resultierende Wirkungsgrad ist logischerweise nicht optimal.

    Der Mazda MX-30 R-EV mit Wankelmotor (Plug-In Hybrid) ist m.E. eine solche Realisierung. Der hybridische Verbrauch wurde von "AUTO Straßenverkehr" (Heft 26/2023) mit 11,5 l/100km getestet. Im gleichen Heft ist ein (nicht unkritischer) Test des Honda ZR-V e:HEV enthalten, mit einem Test-Verbrauch von 6,6 l/100km.


    Bemerkung:

    Zur beträchtlichen Differenz tragen sicherlich das größere Gewicht des MX-30 R-EV (250 kg mehr bei 16 cm geringerer Länge als der ZR-V) und der geringere Wirkungsgrad des Wankelmotors bei.

    Der Wankelmotor ist recht bescheiden ausgelegt: max. Leistung 75 PS bei 0,8 l Hubraum ("Range Extender"). Die hybridische Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h.

    Benning CM 11

    Im Messbereich 300 mA DC hat das Teil eine Auflösung von 0,1 mA und eine Genauigkeit von 1% des Messwerts + 10 Digits.

    Somit liegt die Genauigkeit der erfolgten Messung in der Größenordnung von 1,15 mA :).

    Habe heute mal den Ruhestrom bei verriegeltem Auto und offener Motorhaube mit einer Stromzange an der Minusleitung gemessen.

    Der Wert beträgt etwa 15 mA, jedenfalls nicht mehr als 20 mA. Das ist niedriger als von mir im September (mit 25 mA) geschätzt und eine gute Nachricht.

    2 Monate Standzeit sollten somit bei einer gesunden Batterie und aktueller Honda-Software :) möglich sein.

    Eine einstündige Fahrt je Woche sollte die in 7 Tagen entstandene Entladung wieder ausgleichen.

    Dem HR-V wird eine sehr gute Abgasreinigung bescheinigt. Auch sonst ist das Ergebnis gut. Seine Schwäche ist die Effizienz auf der Autobahn, was keine große Überraschung ist.


    Die suboptimale Aerodynamik ist ja offensichtlich. Aber wie zufriedenstellend ist die Hybrid-Effizienz oberhalb des Direktantrieb-Geschwindigkeitsbereichs? Ist der Benzinmotor mit seinen 107 PS also doch überfordert, um den Elektromotor mit seinen 131 PS dort effizient mit Energie zu versorgen? Die Leistungslücke kann die Hochspannungsbatterie bei Bedarf füllen, aber sie muss ja dann wieder geladen werden.

    Toyota hatte seinerzeit dem Prius 3 einen dickeren Verbrenner als beim Prius 2 spendiert und trotzdem den Verbrauch gesenkt. Der Civic weist einen ähnlichen Effekt auf; mehr Leistung beim Verbrenner und Elektromotor mit dem Ergebnis hoher Effizienz bei besseren Fahrleistungen.

    NewGen3

    Glückwunsch und viel Freude mit dem neuen HR-V!!

    Für sommerliche Verhältnisse ist der Crossclimate definitiv einer der besten Ganzjahresreifen. Er war bei Tests in der Vergangenheit besser als manche Sommerreifen!

    (Was mich manchmal bei ihm gestört hat, war, dass sich Steinchen im relativ groben Profil eingeklemmt haben.)

    Meines Erachtens sind die Reifen des HR-V nicht unbedingt förderlich für seine Laufruhe, da als 225/50 R18 95V relativ breit und steif.

    Mit dem Tragfähigkeitsindex 95 kann der einzelne HRV-Reifen bis zu 690 kg tragen. 4 x 690 kg = 2760 kg; das zulässige Gesamtgewicht beim HR-V ist "nur" 1870 kg.

    Von der max. Achslast (vorne 1030 kg) bräuchte es nur Lastindex 85 = 515 kg. Den Reifentyp gibt es aber offenbar nur mit Lastindex 95 und 99 :( .

    (Der Prius II hatte übrigens 195/55 R16 87V Michelin Reifen bei der Auslieferung, die man weniger gehört hat. Der HR-V würde mit 195/55 R16 87V auch weniger Benzin verbrauchen, aber die würden nicht zum SUV-Charakter passen.)

    Honda wird wissen, was man hätte besser machen sollen.

    Für eine elektrische Beurteilung der Dashcam beim Parken wären ihr Arbeitsstrom, der Wert der von dir erwähnten "Abschaltspannung" (einstellbar?) sowie der dann noch vorhandene Ruhestrom wichtig zu wissen. Außerdem ist mitentscheidend wieviel Stunden in der Woche du das Auto fährst.

    Was das heikle Thema Datenschutz angeht, solltest du Anwohner haben, die unverkrampft damit umgehen, wenn sie gefilmt werden.

    Honda selbst zur Thematik sogenannter NVH-Maßnahmen (NVH = Noise Vibration and Harshness) im HR-V e:HEV:

    "Die zusätzliche Steifigkeit sorgt in Kombination mit den Verbesserungen der reibungsarmen Aufhängung auch für eine beeindruckende Basisstabilität. Dies bedeutet, dass große Fahrbahnunebenheiten leichter absorbiert werden, was zu einem flacheren Fahrverhalten führt, während Vibrationen von der Straße unterdrückt werden und die Motorresonanz reduziert wird.

    Hondas umfassender Ansatz für das NVH-Management umfasst auch die Reduzierung von Schalldruckänderungen beim Starten des Motors aus dem EV-Modus und die Unterdrückung von Motorgeräuschen bei höheren Geschwindigkeiten, um die Übertragung von Vibrationen zu reduzieren, die durch das Hochdrehen des Motors verursacht werden. Dies erstreckt sich auch auf die Erhöhung der Gesamtsteifigkeit des Daches, um die durch Motorvibrationen verursachten Geräusche zu reduzieren. Die Ingenieure arbeiteten außerdem daran, niederfrequente Straßengeräusche zu reduzieren, die durch Veränderungen des Straßenbelags verursacht werden, und so die Innenraumgemütlichkeit weiter zu verbessern, um eine entspanntere Fahrt zu ermöglichen, insbesondere im EV-Modus.

    Die Dicke der unteren Armaturenbrettplatte, die eine Schlüsselrolle bei der Trennung des Motor- und Motorgeräuschs vom Innenraum spielt, wurde von 0,8 mm auf 1,4 mm erhöht, was zu einer deutlichen Verringerung sowohl der Vibrations- als auch der Geräuschübertragung führt. Durch die Verwendung eines einzigen Kunststoffstücks und eine erhöhte Anzahl an Befestigungspunkten wird die Vibrationsfestigkeit verbessert, während zusätzliche geräuschdämmende Materialien optimal an wichtigen Stellen wie der Oberseite des Armaturenbretts, der Motorhaube, den Türverkleidungen, der Konsole und dem Innenkotflügel platziert sind."