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Geplanter Dieselverbot in den großen Innenstädten

  • Tati
  • 21. Oktober 2016 um 23:57
  • SHIGERU
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    • 1. März 2018 um 20:59
    • #101
    Zitat von Ritch207

    Ich darf also unbesorgt durch die Stadt rasen und Fußgänger überfahren - Hauptsache, ich mache das nicht mit einer älteren NOx Diesel-Schleuder!

    Traurig, aber wahr!!!! Du darfst Fußgänger sogar töten. Nur bitte kein Feinstaub und kein NOx! Könnte ja jemand ne Allergie oder Asthma bekommen!

    LG
    トーマス (Tōmasu)
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    Vom 14.10.2016 bis 01.04.2022 voll zufrieden mit meinem Honda HR-V 1.6 i-DTEC (Executive, ruse black).

    Seit 20.04.2022 begeistert von meinem Honda HR-V 1.5 eHEV (advance style, sand-khaki)
    "When all is said and done, it’s hard to beat a Honda!" ;)

  • SHIGERU
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    • 1. März 2018 um 21:24
    • #102
    Zitat von StevieXXL

    Zumal ja irgendsoein Umweltverband nur Fahrzeuge vom Fahrverbot
    befreien möchte die Euro 6d erfüllen.Und das erfüllt glaube ich der HR-V
    ja nicht. Verbessert mich da bitte, wenn ich falsch liege.

    Das BVerwG hat Euro 6 klar und komplett ausgenommen, für Euro 5 einen Aufschub der Fahrverbote bis September 2019 (ist ja leider nicht mehr lange hin) und "nur" Euro 4 abwärts abgestraft. Vorerst mache ich mir mal keine allzu großen Sorgen, denn es wird nur mit der blauen Plakette funktionieren und nicht "straßenabschnittsweise"; auch das BVerwG weist darauf hin.

    Ein Beispiel: Die Dachauer Straße in München ist 11 km lang, aber nur in einem 100m langen Abschnitt (am Moosacher Stachus) reißt diese den NOx-Grenzwert. Rechtlich kann man aber nicht 11 km sperren, sondern nur den betreffenden Abschnitt (100m). Was macht nun der Pendler aus Dachau / Karlsfeld? Er wird nicht auf die überfüllte S-Bahn umsteigen, sondern diesen winzigen Abschnitt schön brav umfahren, indem er auf die umliegenden Wohngebiete ausweicht. Toll! Oder: er fährt weiterhin auf dem Abschnitt, denn die Polizei kann das gar nicht leisten, so einen Blödsinn zu kontrollieren. In München wartet man bei weitaus wichtigeren Anlässen oft 20-30 min, bis die Polizei kommt (in Berlin kommt sie ja - so hört man - in einigen Stadtbezirken gar nicht mehr; vermutlich kontrollieren dann dort auch die Libanesen-Clans die NOx-Stinker ...) Aber Vorsicht: Gut möglich, dass sich jemand vom "irgendein Umweltverband" an den Straßenrand stellt, Fotos macht und die Halter anzeigt ...

    Kann mich noch gut erinnern, wie ich im Frühsommer 2015 beim örtlichen Toyota-Händler den RAV4 angeschaut habe. Ein wirklich tolles Auto. War mir nur ein wenig zu groß für die Münchner Innenstadt. Hatte mich noch gewundert, dass die Autos auf'm Hof um satte 9-11 Tausend Euro runtergesetzt waren; bis ich realisierte, dass die alle Euro 5 waren. Euro 6 wurde dann zum 01.09.2015 eingeführt. Wer also vor 3 Jahren ein nagelneues Auto (im Falle des RAV für 35.000-45.000 Euro) gekauft hat, ist nächstes Jahr vermutlich komplett angeschmiert.

    LG
    トーマス (Tōmasu)
    :m0001:

    Vom 14.10.2016 bis 01.04.2022 voll zufrieden mit meinem Honda HR-V 1.6 i-DTEC (Executive, ruse black).

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  • Reini
    Gast
    • 1. März 2018 um 22:14
    • #103
    Zitat von SHIGERU

    Wer also vor 3 Jahren ein nagelneues Auto (im Falle des RAV für 35.000-45.000 Euro) gekauft hat, ist nächstes Jahr vermutlich komplett angeschmiert.

    .....und wird seinen Wagen bestenfalls noch vermarkten können, indem er ihn noch mal weitere zig-tausend Euros unter Wert verkauft.

    Da von "Enteignung" zu sprechen, mag vielleicht überzogen erscheinen, aber für die Betroffenen ist das ein mehr als handfester wirtschaftlicher Schaden. Und voraussichtlich niemand - weder der Autohersteller, der mit Schummelsoftware vorsätzlich betrogen hat, noch die Politik, die jetzt die Rahmenbedingungen für diesen erdrutschartigen Wertverlust der Diesel schafft! - wird den so Geschädigten ihren Verlust ersetzen. DIese massive Benachteiligung einzelner Privatpersonen durch eine Entwicklung, die von staatlichen Behörden durch die grob fahrlässige Wahrnehmung ihrer Kontroll- und Aufsichtspflicht gegenüber der Automobilindustrie überhaupt erst verursacht wurde, finde ich zutiefst empörend und durchaus nicht "lächerlich".

  • Reini
    Gast
    • 1. März 2018 um 22:21
    • #104

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

  • Bompel
    Meister
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    • 2. März 2018 um 08:49
    • #105
    Zitat von Reini

    DIese massive Benachteiligung einzelner Privatpersonen durch eine Entwicklung, die von staatlichen Behörden durch die grob fahrlässige Wahrnehmung ihrer Kontroll- und Aufsichtspflicht gegenüber der Automobilindustrie überhaupt erst verursacht wurde,

    Sorry, aber dieser Argumentation kann ich jetzt nicht ganz folgen. ?( Oder meinst Du mit Behörden vielleicht politische Entscheidungsträger inkl. Autokanzlerinnen und -kanzler, die ihre schützende Hand über die heilige Kuh Automobilindustrie halten und m.E. viel zu lange am angeblichen Allheilmittel Diesel festgehalten haben?

    Gruß
    Bompel

    A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP - Leonard Nimoy -


    Honda HR-V Executive 1.5 VTEC CVT, Morpho Blue bis 06/2022 - Toyota Yaris Cross Hybrid bis 01/2022 -

    Toyota C-HR PHEV GR Sport Premiere Edition seit 01/2025

  • Reini
    Gast
    • 2. März 2018 um 10:00
    • #106

    Ob das Festhalten am Diesel strategisch falsch war/ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Für mich und mein Streckenprofil wäre ein Diesel sicher nicht mehr sinnvoll.
    Für meine Frau wüsste ich bisher allerdings keine sinnvollere Alternative.

    Zitat von Bompel

    Oder meinst Du mit Behörden vielleicht politische Entscheidungsträger inkl. Autokanzlerinnen und -kanzler, die ihre schützende Hand über die heilige Kuh Automobilindustrie halten

    Jupp, genau diese ganze Mischpoke - allen voran das KBA mit seinem bisherigen Chef-Komiker Dobrindt! - meine ich:
    DIE haben überhaupt erst die Rahmenbedingungen geschaffen, die den Herstellern diesen flächendeckenden Betrug mit Abschaltvorrichtungen ermöglicht haben.
    DIE sind es auch jetzt wieder, die dafür sorgen, dass selbst relativ neue Diesel-Fahrzeuge nur noch mit zunehmend drastischeren Einbußen zu verkaufen sein werden.

    Ob die Hersteller ihren versprochenen Schadstoffausstoß mit Soft- oder Hardwarenachrüstung, durch Regentänze, Voodoo oder komplett neue Motoren erreichen, ist mir persönlich vollkommen wurscht - sie haben einen bestimmten Schadstoffausstoß VERSPROCHEN, und darauf haben sich die Käufer verlassen!

    Die Nichterfüllung dieses Versprechens - bei Licht betrachtet, handelt es sich beinhart um "arglistige Täuschung", die normalerweise jeder Richter einem Händler/Hersteller um die Ohren schlagen würde! - stellt einen schweren Sachmangel dar, der den Besitzern dieser Fahrzeuge beim Wiederverkauf einen massiven wirtschaftlichen Schaden bescheren wird. Bei jedem anderen Kaufgegenstand müsste der Kunde dem Händler/Hersteller die Möglichkeit zur Nachbesserung einräumen, und wenn der's dann nicht hinkriegt, hat der Kunde das Recht, vom Kauf zurückzutreten und sein Geld zurückzuverlangen. Warum gelten für die Automobilindustrie andere Gesetze?

    Und der Gipfel der Unverschämtheit und für mich das deutlichste Zeichen, dass wir Bürger überhaupt nicht mehr ernst genommen und nur noch als Deppen und Geldbeschaffer betrachtet werden, ist der Plan, eventuell nötige Hardware-Nachrüstungen durch die Steuerzahler finanzieren zu lassen.

    Ja, ich finde es richtig, dass die getäuschten Dieselbesitzer jede erdenkliche Unterstützung bekommen und ihr wirtschaftlicher Schaden möglichst voll ausgeglichen wird!
    Aber ich erwarte auch, dass gefälligst der für den Schaden aufkommt, der ihn vorsätzlich verursacht hat: der Hersteller!

    Eigentlich ist die Rechtslage bei vorsätzlicher Täuschung und Betrug ganz eindeutig und vollkommen unmissverständlich. Aber kaum ist der Betrüger ein Industriezweig mit starker Lobby, dem auch noch eine staatliche Behörde durch ihr jahrzehntelanges Versagen Beihilfe zum Betrug geleistet hat, mutiert unser "Rechtsstaat" zur Bananenrepublik, und gef*ckt wird am Ende nur wieder das schwächste Glied in der ganzen Kette... :m0024:

  • StevieXXL
    Gast
    • 6. März 2018 um 20:50
    • #107

    Ich weiss eigentlich gar nicht mehr, ob es nun die richtige Entscheidung war. Ehrlich gesagt habe ich erst vor kurzem erfahren, daß es Euro 6d überhaupt gibt.
    Dachte Euro 6 ist Euro 6 und nun habe ich anscheinend ne olle Drecksschleuder bestellt, die wenn es wie es jetzt immer öfter heisst Fahrzeuge mit blauer und dunkelblauer Plakette
    dann doch nicht überall hin darf. Supi!

    Könnte man einen Euro6 auf Euro6d upgraden vermutlich aber dann extremst teuer?

  • Wurzelsepp
    Anfänger
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    33
    • 6. März 2018 um 21:04
    • #108

    Eher nicht.
    Für den Civic mit 6d temp hat Honda ja einen völlig neuen Motor entwickelt, mit anderem Block und Kolben aus Stahl.

  • Ritch207
    Gast
    • 6. März 2018 um 22:01
    • #109

    Was da gerade abläuft ist das Programm "Wilder Aktionismus bei absoluter Planlosigkeit aller Beteiligten".
    Aber man muss das verstehen, denn die Kaste der Politiker war schließlich 6 Monate mit Macht- und Posten-Verteilung beschäftigt; da kann man wirklich nicht noch verlangen, dass sich um Belanglosigkeiten der Dingens.... äh.... Bürger gekümmert wird. 8o

    P. S.: Was macht denn die Präsidentin des Bundesumweltamtes eigentlich so beruflich? :D

  • Reini
    Gast
    • 6. März 2018 um 22:08
    • #110
    Zitat von Wurzelsepp

    ....Kolben aus Stahl.

    Wenn Honda nach Jahrzehnten mit Alu-Kolben plötzlich Kolben aus wesentlich hitzbeständigerem Stahl verbaut, darf man wohl annehmen, dass Honda bei seinen bisherigen Dieseln ebenfalls die Abgasreinigung abschaltet, sobald ein bestimmter Temperaturbereich überschritten ist? ?(
    VW hat ja schon eingestanden, dass ihre Motoren bei durchgängig arbeitender Abgasreinigung Schaden nehmen könnten. Somit dürfen sich Kunden, deren Abgasreinigung jetzt per Software-Update dauerhaft aktiv bleibt, schon mal auf einen - wie auch immer gearteten - Motorschaden freuen, mit dem sie dann eiskalt im Regen stehen gelassen werden, weil der VW für eventuell durch Updates verursachte Folgeschäden im Zweifelsfall keinerlei Gewährleistung übernehmen wird. Die ausländischen Fabrikate wurden bisher ja noch weitgehend in Ruhe gelassen, aber das dürfte leider auch nur die Ruhe vor dem Sturm sein...

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