Serviceintervall / Motorölempfehlung grösste Verarsche (?)

  • Es heißt: HONDA empfiehlt CASTROL (siehe Partnerschaft)... Da wollen gleich zwei überdurchschnittlich gut verdienen. Ist halt Marktwirtschaft, nennen die das. Ich habe mal im Handbuch nachgeschaut: Dieses Öl z.B.


    https://www.meguin-shop.de/Mot…E-5W-40-5-Liter::323.html


    genügt den HONDA-Spezifikationen und mehr braucht's nicht. Das ist ein namhafter, professioneller, deutscher Hersteller, der auch für Marine, Baumaschinen, alle Auto-Werkstätten etc. herstellt. Bei mir ist Öl dieses Herstellers drin.
    Ich hänge mal ein Teil-Bild der Rechnung meiner ersten Inspektion (Auto ca. 1 Jahr alt/ knapp 11.000 km) an. Der Ölwechsel wurde nicht angezeigt, aber ich wollte ihn quasi "nach dem Einfahren" gleich mitgemacht haben. Und ich wollte ganz bewusst die extrem dünne und übermäßig teure "Plärre" nicht haben. Öl muss sich zwischen Daumen und Zeigefinger auch so anfühlen wie Öl, nicht wie Wasser. Und da gibt mir der schon Jahrzehnte erfahrene Werkstatt-Meister unter vier Augen auch voll recht.
    Ich meine auch, dass der Motor nach dem Ölwechsel spürbar leiser lief... und das ist ein gutes Zeichen.

  • Mein HH hat bei der 1. Inspektion ebenfalls Castrol Öl verwendet, was für mich auch absolut in Ordnung ist.


    Bei der 2. und 3 Inspektion dagegen Original Honda Öl. Hier sollte man davon ausgehen können, dass das Öl optimal auf den Motor abgestimmt ist.

  • Also ich gestern von einem weiteren Partner die Antwort bekommen, dass er das Castrol 5W30 Api Sn verwendet.
    Ich glaube fast, dass die Autoherstelle allg. es so halten,damit sie dich dann an die Werkstatt verweisen.

    Nun, das API SN mit der Viskosität 5W30 ist doch supi für Normalo-Mitteleuropäer. Zum 0'er ist der Unterschied: 5W.. bis -30°C dünn | 0W.. bis -35°C dünn. Da ich garantiert nicht bei -35°C das Auto anstelle, ist das 0'er für mich schlicht unwirtschaftlich, da signifikant teurer. Jenseits des Polarkreises und am Großglockner z.B. sieht's anders aus.


    Der 130-PS-Motor ist doch relativ simpel und konventionell "gestrickt".
    Bei den neueren teuren Ölen geht es z.B. noch um Restasche (OPF-relevant), Turbo-Festigkeit usw. Des weiteren sind sie für die 30.000 km-Wechselintervalle konzipiert. Da ich kein OPF und Turbo habe, Öl nach 20.000 km spätestens eh dran ist, braucht's halt nur ein bewährtes Qualitätsöl, natürlich nach Hersteller-Spezifikation. Meine Meinung...


    .. und hier noch etwas "Klarheit+Überblick" bei den Öl-Hieroglyphen... ;)


    https://www.atu.de/pages/werks…ikon-spezifikationen.html


    https://www.auto-motor-oel.de/…-bmw-mercedes-vw-etc/273/

    6 Mal editiert, zuletzt von Honda ()

  • @Webmark ich meinte damit,ich glaube das die Hersteller das so handhaben, um sämtliche Schuld auf den Händler/Werkstatt abzuwälzen.
    Denn alleine die Aussage "original Honda Öl" ist ein Witz, da kein Autohersteller selber ein Öl herstellt.


    Achja,aktueller Stand,heute Früh noch 6 Tage am Zähler, Grosseinkaufstag,somit 6 Zwischenstops, gesamt 102km gefahren (wobei wie ist das mit der Start-Stop Funktion,da steht man ja auch und der Motor dreht ja ab).
    Nun stehen noch 3 Tage bis zur Wartung (Dienstag ist lustigerweise auch der Termin).
    Wo meine 3 Tage,oder sollen es 2 sein, geblieben sind. Hmmmm

  • @Webmark ich meinte damit,ich glaube das die Hersteller das so handhaben, um sämtliche Schuld auf den Händler/Werkstatt abzuwälzen.
    Denn alleine die Aussage "original Honda Öl" ist ein Witz, da kein Autohersteller selber ein Öl herstellt.

    Sofern man seinen HR-V einem offiziellen Honda Vertragshändler anvertraut, ist selbstverständlich auch dieser für die korrekte Abwicklung verantwortlich, wer denn sonst?


    Zum Öl: Natürlich wird Honda dieses Öl nicht selbst herstellen, man hat aber die Gewissheit, dass dieses Öl der vorgegebenen Spezifikation entspricht, was bei einem eventuellen Motorschaden mitunter entscheidend sein könnte.

  • @Webmark stimmt, der Vertragspartner haftet.
    Aber der Garsntiegeber wäre ja Honda bei der Premiumgarantie. Nachdem das Öl,welches der Partner einfüllt,der Dame nach das Falsche ist, hätte der Kunde zwar das Recht den Schaden vom Partner einzufordern.
    Nun heisst es ja 6 Monate muss die Werkstatt beweisen,dass ich eventuell Schuld bin,danach gilt die Beweislastumkehr. Kann man leicht Beweisen anhand der Rechnung, aber der Händler redet sich auf Honda aus,die auf die Werkstatt Und bis das mal geklärt ist,meist vor Gericht, hat der Kunde kein Auto,zahlt eventuell die Leasingrate weiter und flucht,falls er keine Rechtsschutzversicherung hat.

  • Jetzt mal eine Frage:
    wer hat denn in den letzten 20 Jahren überhaupt einen "verreckten" Motor zu verzeichnen gehabt, evtl wg. falschen Öl?

  • Jetzt mal eine Frage:
    wer hat denn in den letzten 20 Jahren überhaupt einen "verreckten" Motor zu verzeichnen gehabt, evtl wg. falschen Öl?

    In den letzten 29 Jahren - keinen einzigen.
    Ich habe mich immer an die Wechselintervalle
    gehalten, nie das Öl abgesaugt, immer mit
    Ölfilterwechsel. Früher waren auch billige
    Öle für 10 DM dabei.
    Hatte nur einen Motorschaden vor ca.
    27 Jahren, da ist mir ein Auslassventil
    abgerissen. Noch nie Kettenschäden oder
    ähnliches ... Motorlaufleistungen immer
    bis 200.000 km oder mehr, bis ich die
    KFZ abgegeben habe.