Das klassische Einfahren, so wie es früher üblich war, mit Ölwechsel nach 1000 km ist schon seit etlichen Jahren nicht mehr nötig.
Früher wurden die Motoren zusammengeschraubt und in die Fahrzeuge eingebaut. Wurden einmal angelassen und das war es dann. Das Einlaufen war dann Sache des Käufers. Das Einlaufen dient dazu, dass sich die beweglichen Teile des Motor aufeinander ein schleifen, dabei kommt es zu erhöhtem Metallabrieb und deshalb der Ölwechsel nach 1000 km. Da wurde auch noch sogenanntes Einlauföl verwendet, was dünnflüssiger war und damit den Metallabrieb schneller aus dem Motor befördert hat.
Dieses einlaufen des Motors wird Heute schon im Werk gemacht, bevor der Motor überhaupt in den Wagen kommt. Deshalb ist das klassische Einfahren wie vor 20 oder 30 Jahren nicht mehr nötig.
Nichts desto trotz sollte man den Motor die ersten 1000 km nicht über strapazieren aber auch nicht unterfordern.